20. Juni 2017

[Brettspielwahn] Codenames

Neue Woche, neues Spiel! Ich habe mir vorgenommen, euch ab sofort jede Woche ein neues Spiel vorzustellen und hoffentlich schaffe ich das auch wirklich. Ich meine, es hat ja auch wunderbar geklappt, alle zwei Wochen ein neues Rezept zu präsentieren... nicht. xD Oh Mann, ich bin so ober-verpeilt! Aber wir haben einfach so viele tolle Spiele, von denen ich euch so viele einfach nur zu 100% empfehlen kann und daher bin ich motiviert! :)

Bei dem heutigen Spiel handelt es sich um ein schönes Kommunikationsspiel, das wir einem befreundeten Pärchen zu Weihnachten geschenkt haben. Es tauchte auf diversen Top-Listen auf und es passte einfach zu den beiden. Als wir es dann mit ihnen gespielt haben, war schnell klar – wir brauchen es auch! :D Schauen wir mal, ob es euch später auch so gehen wird. ;)



Codenames | von Vlaada Chvátil |
2 bis 8 Spieler | ab 10 Jahren | 15 Minuten |
Verlag: Czech Games Edition | Kaufen?

***


In Codenames treffen zwei Gruppen von Geheimagenten aufeinander, dessen Geheimdienstchefs als einzige wissen, welche Codenamen gesucht werden. Durch Hinweise müssen sie ihr Team auf die richtigen Worte bringen. Doch Achtung, die Zivilisten dürfen nichts erfahren und dem Attentäter sollte man nicht zu Nahe kommen.

Recht simpel ist das Spiel damit schon erklärt, denn es ist in der Tat kein komplexes Spiel. Wir teilen uns zu Beginn des Spiels in zwei Gruppen auf, die roten und die blauen Agenten. Pro Team wird dann ein Geheimdienstleiter bestimmt, der uns dann auf die richtigen Begriffe führen soll. Insgesamt liegen 25 Wörter vor uns aus, von denen 8 bis 9 zu unserem Team gehören. Diese gilt es zu erraten, bevor das gegnerische Team alle ihre Begriffe entdeckt hat.


Die beiden Geheimdienstleiter haben dabei immer im Blick, welche Begriffe zu ihrem Team gehören, welche Karten Zivilisten sind und hinter welchem Begriff sich der Attentäter versteckt. Sobald ein Team an der Reihe ist, gibt der Geheimdienstleiter einen Hinweis. Diese Hinweise bestehen aus zwei Teilen, einem Wort und einer Zahl. Das Wort soll dabei Aufschluss auf die Codenamen geben und die Zahl ist der Hinweis darauf, auf wie viele Codenamen sich das Wort bezieht. Der Trick ist es nämlich nicht nur ein Wort pro Zug zu erraten, sondern dem Gegnerteam ein Schnippchen zu schlagen, indem direkt mehrere Begriffe erraten werden. Doch dabei muss aufgepasst werden, dass sich das Hinweiswort wirklich nur aufs eigene Team bezieht!

Hier zum Beispiel gehören die Codenamen Feige und Birne zum Team Blau und würden sich hervorragend mit dem Hinweis Früchte Zwei erklären lassen. Aber Achtung, denn ebenfalls liegt der Codename Kiwi aus und dieser gehört zu Team Rot!



Sobald der Geheimdienstchef seinen Hinweis gegeben hat, sind seine Agenten an der Reihe. Gibt es mehrere sollten sie sich beratschlagen und gemeinsam entscheiden, auf welche Codenamen zu tippen. Dabei gibt die genannte Zahl des Hinweises ihnen vor, wie oft sie raten dürfen. Gehen wir von unserem Beispiel Früchte Zwei aus, dann dürfen die Agenten dreimal raten – immer einmal mehr als genannt. Damit haben sie die Möglichkeit, zu einem alten Hinweis einen neuen Tipp abzugeben, sollten sie falsch geraten haben. Denn immer wenn auf eine falsche Karte getippt wird, ist ihr Zug vorbei. Haben sie den Codenamen vom Gegnerteam erraten, haben sie denen damit geholfen. Haben sie einen Zivilisten erraten, dann haben sie ihren Zug zwar verwirkt, aber immerhin hat das Gegnerteam keinen Vorteil erhalten. Und sollten sie den Attentäter erraten, tja, dann ist das Spiel vorbei und sie haben verloren.

Um das zu vermeiden, gibt es auch noch die Möglichkeit, einen Hinweis mit der Zahl Null zu geben. Das steht dafür, dass die Agenten auf keinen Fall auf ein bestimmtes Wort tippen sollten und zudem können sie in dem Fall sogar unendlich weiterraten. Bei uns ist das meist eine Verzweiflungstat, wenn das Gegnerteam nur noch einen Codenamen vom Sieg entfernt ist, aber man kann diesen Trick auch strategisch clever einsetzen.



Mittlerweile gibt es zu Codenames schon einige Varianten, unter anderem Codenames Pictures und das neue Codenames Undercover. Auch wenn einige die Pictures-Variante mit Bildern ganz lustig finden, sind wir doch dem Grundspiel mit seinen Wörtern treu geblieben. Dabei lassen sich so tolle Wortverknüpfungen finden und eigentlich immer lachen wir uns dabei schlapp. Würdet ihr beim Hinweis Elefant auf den Codenamen Himalaya kommen? :D Und wie würdet ihr die Codenamen Po und Mund am besten mit nur einem Hinweis erklären? xD


Da es manchmal auch ein paar versaute Denkweisen gab, waren wir amüsiert, als wir die neue Ausgabe Codenames Undercover entdeckt haben. Es unterscheidet sich nur in dem Punkt vom Grunspiel, dass die Begriffe etwas doppeldeutig und versaut sind – seien es Wörter wie Arsch, Nonne oder Gewerbe. Ich glaube, dass diese Variante sehr lustig sein wird, gerade wenn wir mit Freunden mal etwas mehr getrunken haben. Doch in den meisten Fällen wird wohl das eigentliche Codenames auf den Tisch kommen. Wir werden echt nicht müde, es zu spielen. Es ist schon jetzt einer unserer Spiele-Klassiker, den wir mit wirklich jedem spielen können und der bisher jeden begeistern hat!



Nine <3

1 Kommentar

  1. Huhu!

    Das klingt richtig gut! Leider ist mein Mann so ein Spielemuffel – der spielt zwar jeden Tag Schach im Internet und fährt meist einmal die Woche auf ein Schachturnier, aber alle anderen Spiele? Fehlanzeige. X-D

    Vielleicht wäre das Spiel mal ein gutes Geschenk für unsere Nachbarn, die spielen gerne und laden mich dann auch ab und an ein. :-)

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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