31. Januar 2017

[Rezension] The Evil Me


The Evil Me | von Stefanie Hasse |
Verlag: Impress | Dystopie, Jugendbuch | 286 Seiten |
eBook | € 3,99 Kaufen?

***

[INHALT]
Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…? (Klappentext)


[MEINE MEINUNG]
Dieses eBook wurde mir wieder von der lieben Jule empfohlen und nachdem ich ihren Tipp Sternschnuppenschauer einfach super fand, war ich auch für dieses eBook Feuer und Flamme. Wäre ich mal lieber nicht mit so hohen Erwartungen darangegangen...

Von der Story dieser Dystopie war ich zunächst sehr angetan als ich die Inhaltsangabe las. Blackouts, in denen man schreckliche Dinge tut. Du kannst niemandem mehr trauen, nicht deinen Freunden und vor allem nicht dir selbst. Wenn das mal nicht spannend klang! Und auch von Stefanie Hasse hat man auf Facebook und co. ja mittlerweile genug positives gehört – noch dazu veröffentlichte sie in meinem Lieblingsverlag! Und dennoch war es dann doch ihr Erzählstil, der mir das Lesen am meisten erschwert hat.

Ich habe überhaupt keine Beziehung zu ihren Charakteren aufbauen können. Alle erschienen mir farb- und auch lieblos. Alles geschah Schlag auf Schlag ohne in mir eine gewisse Spannung und Vorfreude zu erzeugen. Es geschah einfach und damit war gut. Ich habe recht lange an dem eBook gelesen, obwohl es gar nicht so viele Seiten hatte und als ich es beendet habe, war ich doch recht froh.

Auch wenn es mir erzählerisch nicht gefallen hat, war die Idee dennoch immer noch sehr gut. Ich mag solche dystopischen Fantasien und gerade die, dass das Internet so eine wichtige Rolle in unserer Zukunft einnimmt, ist ja noch nicht einmal unwahrscheinlich. Da bekomme ich gerade richtig Lust, die Maddie Freeman-Reihe weiterzulesen! :D Aber bleiben wir bei The Evil Me. Die Idee fand ich wie gesagt nicht schlecht. Monica misstraut ihren Freunden, nachdem diese Schreckliches tun, wobei gerade ihr Freund sie am meisten verletzt. Kann sie ihm trauen, dass er es nicht war? Und als sie dann selbst einen Aussetzer hat und nach der Ursache sucht, merkt sie, dass jemand ein übles Spiel mit den Leuten treibt. Doch sie kann es niemandem sagen...

Es war schon ziemlich übel, was da ablief und ich mochte dabei vor allem die Kapitel aus der Sicht des anderen, auch wenn mir die nie Aufschluss darauf gegeben haben, was die Lösung des Rätsels ist. Vielleicht auch sehr gut? Generell war ich nicht auf das Ende vorbereitet und womöglich auch nicht sehr zufrieden damit. Ja, eigentlich war ich doch etwas enttäuscht, wie unspektakulär es ablief. Ich denke nicht, dass ich in nächster Zeit noch ein weiteres Buch von Stefanie Hasse lesen werde. Erst einmal halte ich mich dann doch an meine bereits geliebten Autoren. :)

[FAZIT]
Schade, dass es mich nicht überzeugen konnte. Erzählerisch war es für mich leider nicht so gut – ich habe keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen können und generell kam für mich kaum Spannung auf. Dennoch war die Idee ganz nett, sodass ich zwischen 2 und 3 Herzen geschwankt habe. Wenn man aber bedenkt, wie viel ich zu bemängeln habe, tendiere ich doch eher zu 2 Herzen. Sorry.

2 von 5 Herzen


Nine <3

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