26. November 2016

[Rezension] Road to Hallelujah



Titel: Road to Hallelujah

Reihe: Herzenswege

Autor: Martina Riemer

Verlag: Impress

Genre: Jugendroman

Seiten: 304

Kaufen? Hier



[ERSTER SATZ]
"Sarah – 2 1/2 Monate vor dem Abflug
»Das macht nichts, Oma. Lass nur. Ich mach' das gleich sauber«, rief ich mit einem Lappen in der Hand und eilte von der Küche durch den vollgestopften Flur ins Wohnzimmer."


[INHALT]
Nach dem Tod ihrer Großmutter beschließt Sarah sich ihren großen Traum zu erfüllen: eine Reise nach New York mit nichts als ihrer Gitarre im Gepäck. Doch dann wird sie von ihrem besorgten Bruder dazu überredet, mit dem Aufreißer und Weltenbummler Johnny die Reise anzutreten. So hatte sich Sarah die Erfüllung ihres Traums nicht vorgestellt. Und Johnny sich seinen Amerika-Trip ganz sicher auch nicht. Zu allem Überfluss wird auch noch Sarahs geliebte Gitarre während des Flugs zerstört. Nur gut, dass Sarah nicht die Einzige mit einem Instrument im Gepäck ist... (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Nachdem ich mich in Cover und Klappentext verliebt hatte und auch Martina Riemer kurz auf der LLC kennenlernen konnte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch und wollte es unbedingt für die Carlsen-Lesechallenge lesen. Als ich es in den Händen hatte, fiel mir zunächst mal auf, wie riesig die Taschenbuch-Ausgabe war. Teilweise etwas unhandlich, aber okay, es ging mir ja um den Inhalt. Dennoch muss ich sagen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, mit dem Buch nicht voranzukommen, weil so viel Text auf den Seiten stand. Und da war nämlich der zweite Minuspunkt – es erschien mir so viel Text, weil ich einfach nicht richtig in die Geschichte hineinfand.

Eigentlich dachte ich, dass mich die Geschichte sofort catchen würde – ein um ihre Oma trauerndes Mädchen, das mit dem Bad-Boy-Kumpel ihres Bruders einen Roadtrip in Amerika macht. Das konnte doch nur toll werden! Aber alleine der Start und bis die Beiden in New York ankamen, hat sich für mich lange hingezogen. Ständig war Sarah nur enttäuscht von Johnny und hat ihn angekeift und dieser hat mit anzüglichen Kommentaren gekontert, wenn ihm Sarah ein kleines Stück näher gekommen ist. Boar, das war so kindisch! Mag sein, dass mir sowas bei anderen Büchern gefällt, aber hier war es mir leider etwas zu viel.

Glücklicherweise hat sich das im Laufe des Buches reduziert und die Beide sind tatsächlich so etwas wie Freunde geworden. Spätestens als sie bei Johnnys Freundin Kelsey in New York untergekommen sind, ging es mit dem Buch bergauf. Ich liebe Kelsey! Sie ist witzig und bringt eine Menge Pepp in die Geschichte! Dennoch fand ich es schade, dass es dann kein Road-Trip-Buch wurde. Wenn man sich seit Jahren wünscht in die USA zu reisen, will man dann wirklich wochenlang nur in einer Stadt bleiben? Also ich würde reisen und das Land sehen wollen! Das fand ich schon etwas komisch, aber wohl eher, weil ich einfach mit einem Road-Trip gerechnet hatte.

Trotz meiner Mängel mochte ich die angehende Liebe zwischen Sarah und Johnny. Klar, die Beiden sind oft idiotisch, aber auch irgendwie süß. Gerade die gemeinsamen Musikauftritte der Beiden mochte ich. Johnny kitzelt das nötige Selbstvertrauen aus Sarah heraus und sie ist seine Inspiration. Süß! Auch die Kindheit der Beiden fand ich interessant. In einigen Punkten hatten sie ähnliches erlebt und waren daher sehr geprägt, was Vertrauen und Zuversicht angeht. Ich fand es interessant, wenn sie sich gegenseitig einen Einblick in ihre Vergangenheit gegeben haben. Ja, die zwei passen wirklich perfekt zusammen. :)

Alles in allem war das Buch okay, aber ich bin noch am Überlegen, ob ich den zweiten Teil Road to Forgiveness lesen werde. Es fiel mir insgesamt wirklich schwer, in die Geschichte einzufinden. Ich bin zwar glücklich mit dem Ausgang der Geschichte – auch wenn ich mal wieder den Kopf schütteln musste wegen einiger Entscheidungen – aber irgendwie interessiert es mich ja schon, was es mit Sarahs Bruder auf sich hat und was noch alles auf die Freunde zukommt. Wenn ihr schon Erfahrungen mit der Fortsetzung gemacht habt, dann immer her damit!

[FAZIT]
Für mich war das Buch okay, aber es konnte mich nicht in Bann nehmen. Es hatte wirklich mehr Potenzial als letztlich genutzt wurde. Zwar mag ich Sarah und Johnny, aber an einigen Punkten kam ich leider nicht mit der Geschichte vorwärts.

3 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Road to Hallelujah
(2) Road to Forgiveness


Nine <3

1 Kommentar

  1. Hallo :)

    Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Werde es wohl auch nicht lesen.
    Danke für deine Rezension.

    Übrigens dein Blog gefällt mir, bleibe gerne als Leserin.

    Liebe Grüße
    Luna

    http://luna-liest.blogspot.co.at/

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...