1. August 2016

[Rezension] Anyone dies in Paradise




Titel: Anyone dies in Paradise

Reihe: ADIP

Autor: Laura Newman

Genre: Dystopie

Seiten: 332

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[ERSTER SATZ]
"Mit seinem Bruder in einem Zimmer zu schlafen, kann einen fertigmachen."

[INHALT]
Die Gruppe um Naya muss sich erneut enormen Herausforderungen stellen. Monate nach der nervenaufreibenden Flucht aus New York hat sich die Lage in der Welt weiter verschlechtert. Überleben ist alles, was zählt. 
In der winterlichen Umgebung Kanadas müssen die erfahrenen Apokalypsegänger abermals feststellen, dass sie im Grunde kaum etwas über die Krankheit und deren Hintergründe wissen. Dass die Auswirkungen der Katastrophe noch viel grausamer sind, als man es sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte. (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Da dies der zweite Teil einer Reihe ist, kann es zu Spoilern kommen! Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier.

Puh, ich habe dieses Buch am Wochenende gelesen und wollte in der Nacht zu Samstag eigentlich nur noch ein weiteres Kapitel lesen – doch dann musste Laura Newman mich einfach zerstören! Ich habe so geheult und muss selbst jetzt noch weinen, wenn ich daran denke. Doch gehen wir mal zum Anfang...

Am Ende von Another Day in Paradise ist Nayas Gruppe aus der Zone entkommen und nach Kanada geflüchtet. Dort wollten sie die Menschen vor der Zombie-Flut warnen und selbst untertauchen. So viel dazu... Das Buch beginnt in einer Siedlung in Kanada, die komplett von einer Deadhead-ausschließenden-Mauer umgeben ist. Auch hier haben die Zombies gewütet und Miles, ein junger Kanadier, erzählt uns von seinem Leid und der Chance, die ihm und seine Familie durch die Siedlung gegeben wird.

Ich war überrascht, dass der Beginn nicht aus Nayas Sicht erzählt wurde, doch das macht diesen zweiten Teil aus. Einige Szenen werden aus der Sicht anderer Personen erzählt, um einen Einblick in Geschehnisse zu geben, die unsere Gruppe nicht direkt betreffen. Der Hauptteil der Geschichte wird aber nach wie vor von Naya erzählt, worüber ich sehr froh war. Ich muss nämlich zugeben, dass ich Miles nicht so spannend fand. :D

Als unsere geliebte Gruppe schließlich in der Siedlung ankommt und einige Zeit später auch hier wieder Zombie-Infektionen stattfinden, ist das Chaos wieder vorprogrammiert – nur diesmal ohne die texanische Hitze, sondern mit ganz ganz viel Schnee. Kanada halt!

Ebenso wie der erste Band hat mich auch dieser absolut gepackt – tolle Charaktere, die noch mehr zusammengewachsen sind, ein krasser Geschichtsverlauf seit dem Ende des letzten Bandes und vor allem gibt es auch hier wieder heftige Wendungen. Und dann kommt das Ende... Ich verrate nichts, aber es hat mich echt so krass mitgenommen. Oh Gott, ich heule schon wieder. Laura, wieso musst du nur so mitnehmende Geschichten schreiben?! Erst Jonah und dann das hier! Ich liebe es, aber ich hasse! Und ich will unbedingt mehr! Kannst du bitte noch mehr Zombie-Geschichten schreiben?

[FAZIT]
Auch wenn ich nicht weiß, ob ich das Ende lieben oder hassen soll, ist dieser Reihenabschluss einfach so gut. Ich wurde von Beginn an wieder mitgerissen, die Charaktere sind immer noch super und generell ist diese Zombie-Welt eine der besten! Lesen! Unbedingt!

5 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Another Day in Paradise
(2) Anyone dies in Paradise


Nine <3

1 Kommentar

  1. Hallöchen :)

    Ich lese das Buch auch gerade und bin bald durch und ich kann dir wieder mal zustimmen! Bisher bin ich leider nicht so begeistert von Miles und hoffe, dass sich das noch ändern wird, aber ich war anfangs auch komplett verwirrt :D Hoffentlich erreicht das Buch bei mir auch wieder eine so tolle Bewertung ^-^

    Liebste Grüße,
    Nadine♥

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