23. Mai 2016

[Rezension] Darkmere Summer



Titel: Darkmere Summer

Autor: Helen Maslin

Verlag: Chicken House

Genre: Jugendbuch, Horror

Seiten: 400

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[ERSTER SATZ]
"Ein Mädchen war im Wasser."

[INHALT]
Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte... (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Das Buch hatte ich ehrlich gesagt nicht groß auf dem Schirm, bis Helen Maslin es persönlich beim Carlsen Bloggertreffen auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat. Da wurde es augenblicklich interessant für mich und ich wollte, nein, MUSSTE es einfach lesen! Also habe ich eine Leserunde dazu veranstaltet, um mich nicht alleine gruseln zu müssen. :D

Denn es war wirklich gruselig! Helen Maslin hat es geschafft, die Atmosphäre eines Horrorfilms in Buchform zu verpacken. Das habe ich schon einmal bei Sag nie ihren Namen erlebt, aber hier war es sogar noch schauderhafter! Ich konnte das Buch nicht Nachts alleine in der Wohnung lesen und nach einer bestimmten Szene musste ich tatsächlich auch erstmal etwas humorvolles lesen! Oh Mann, ich habe noch nie so beim Lesen gebibbert und dabei ist das doch ein Jugendbuch! xD

Die Geschichte wird Kapitel für Kapitel aus der Sicht von Kate oder Elinor berichtet. Zunächst starten wir mit Kate, die mit ihrem Schwarm Leo und seinen Freunden Urlaub in der verlassenen Burg Darkmere Castle machen wollen. Leo war mir dabei sofort unsympathisch, denn er ist ein absoluter Poser, der nur Aufmerksamkeit will und sich ansonsten über alles und jeden lustig macht. Ich konnte nicht verstehen, was Kate an ihm findet, denn sie hat absolut etwas besseres verdient. Ihr Leben ist nicht sehr rosig, aber da Leo ihr als einer von wenigen Beachtung geschenkt hat, hält sie ihn für ihren Retter. Doch schnell kriselt es nicht nur zwischen den Beiden, sondern schaurige Momente sorgen zwischen allen Freunden für Streit und Unmut. Spukt es im Schloss?

Und dann gibt es noch Elinor, ein Mädchen aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist die damalige Herrin über Darkmere Castle gewesen und wir begleiten sie auf ihrem Weg dorthin und finden heraus, was damals geschehen ist. Ich muss sagen, dass ich die Kapitel mit ihr viel lieber gelesen habe. Ich mag Kate, aber bei Elinor habe ich mich ein wenig in die Zeit von Jane Austen zurückversetzt gefühlt. :) Mädchen, die Ausschau nach einer guten Partie halten, Männer, die sie umwerben mit Geschenken und Spaziergängen und ertragreiche Ehen, die von den Eltern gejubelt werden. Naja, im übertragenen Sinne. xD Auch Elinors Schwester Anna mochte ich und habe mal wieder meine Schwester und mich in den beiden gesehen. Umso enttäuschter war ich darüber, wie Anna sich entwickelt hat.

Auch St. Cloud, der damalige Herr von Darkmere Castle war eine beeindruckende Persönlichkeit, die einen ungeheuren Wandel hingelegt hat. Es war mir nie langweilig, die Geschichte von Elinor zu lesen. Es wurde sogar eher immer spannender. Ich wollte wissen, was geschehen ist, was den Fluch verursacht hat und wie Elinors Geschichte enden würde. Gerade das Ende hatte es dann nochmal in sich und ich habe die Seiten nur so weggesuchtet. Dennoch gibt es noch ein paar offene Fragen, die sich leider nicht komplett klären ließen.

Beim Bloggertreffen wurde Helen Maslin gefragt, ob es eine Fortsetzung der Geschichte geben wird. Jetzt nach dem Lesen weiß ich, dass das keinen Sinn machen würde. Trotz der offenen Fragen ist dieses Buch abgeschlossen und ich würde mir auch keine Fortsetzung wünschen. Eher noch eine Kurzgeschichte, die die letzten Sachen klärt. :D

[FAZIT]
Wow, ich habe mich noch nie so bei einem Buch gegruselt und das ist echt begeisterungsfähig! Beide Hauptcharaktere waren mir sympathisch, nur habe ich lieber die Geschichte von Elinor gelesen. Bei Kate war neben den Gruselszenen leider nicht so viel los. Trotzdem hat mich das Buch bis zum Ende begeistert! Würden die offenen Fragen noch geklärt werden, wäre es für mich perfekt.

4 von 5 Herzen


♥ Ich danke dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. ♥


Nine <3

2 Kommentare

  1. Ach du scheiße o-O Ich fand Sag nie ihren Namen ja schon total gruselig :D:D:D:D Ich glaube ich würde mir nachts vor Angst in die Botze sch...... :D

    Drück dich Maus :-****
    Sonja

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  2. Ich bereue es jetzt, dass ich bei der Leserunde nicht mitgemacht habe. Irgendwie dachte ich, es geht mehr in Richtung "Mädchengeschichte". Jetzt kommt es definitiv auf die Wunschliste, wenn es gar so gruselig ist.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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