25. März 2016

[Rezension] Taking Chances – Im Herzen bei dir



Titel: Taking Chances – Im Herzen bei dir

Autor: Molly McAdams

Verlag: MIRA Taschenbuch

Genre: Liebesroman

Seiten: 480

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[ERSTER SATZ]
"Breit grinsend schaute ich mich ein letztes Mal in meinem alten Zimmer um."

[INHALT]
Harper wächst unter dem strengen Regiment ihres Marine-Dads auf. Sie zählt die Tage, bis sie aufs College gehen kann, um endlich die Dinge zu erleben, von denen sie bislang nur gehört hat: Flirten, Daten, Küssen. Gleich auf der ersten Party trifft sie Chase, der all das ist, was ihr Vater hasst: sexy, wild, verwegen. Nur mühsam widersteht Harper seinem Bad-Boy-Charme. Obwohl sie sich kurz darauf in seinen attraktiven Mitbewohner Brandon verliebt, scheint ihr Körper jedes Mal vor Verlangen zu vibrieren, sobald Chase in der Nähe ist. Sie ist überglücklich mit Brandon, aber auch ihre Gefühle für Chase werden immer stärker. Ein unvergessliches Wochenende lang gibt sie der Versuchung nach – und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Auch auf dieses Buch bin ich mal wieder durch zahlreiche Rezensionen aufmerksam geworden. Ist euch schonmal aufgefallen, dass es Bücher gibt, die mit einem Mal die komplette Blogger-Community überfluten? Tja, hier dachte ich mal wieder, dass es doch was für mich sein könnte und habe die ersten schlechteren Rezensionen erst bemerkt, als das Buch schon auf dem Weg zu mir war. :D

Tatsächlich hat mich das Buch dann nämlich auch nicht vom Hocker gehauen und der Anfang war mehr als zähflüssig. Ich kam nicht rein in das Buch und hatte tageweise keine Lust zum Lesen. Oh Mann, solche Bücher nerven mich!

Harper hätte für mich eine so tolle Hauptfigur sein können mit ihrem Navy-Vater, den Marines, die wie Brüder für sie waren und sie das Kämpfen gelehrt haben. Doch letztlich war sie das Klischee einer jungfräulichen Hauptfigur, die sich bereits am ersten Tag an der Uni unsterblich verliebt – und zwar direkt in zwei Kerle. Oh Mann, ich sollte lernen, dass ich keine Bücher mehr lese, die geradezu nach Dreiecksbeziehung schreien. Wenn es wenigstens so wäre, dass zwar zwei Typen in sie verliebt sind, sie aber nur den einen will. Aber nein, sie liebt ja beide abgöttisch, kann sich nicht entscheiden und verletzt damit einfach mal alle. =_____=

Auch die beiden männlichen Protagonisten in Form von Bad-Boy Chase und Material Arts Kämpfer Brandon konnten das Ruder für mich nicht rumreißen. Es ist so traurig zu sehen, wie zwei so taffe Kerle durch Harpers bloße Anwesenheit verweichlichen, um dann aber gegenseitig enorme Aggressionen auszuleben. Das ist alles so übertrieben.

Generell war die ganze Geschichte sehr klischee-behaftet, wie sich alle augenblicklich verlieben, die eifersüchtigen Weiber auftauchen und Stress machen und einfach alles kommt, wie es kommen muss. Ganz ehrlich, alles war für mich, wie erwartet... doch dann kam die große Wendung. Durch andere Rezensionen wurde ich bereits darauf vorbereitet, dass etwa in der Mitte des Buches etwas Unvorhersebares geschieht und dem war wirklich so. Ich hätte niemals damit gerechnet und war tatsächlich etwas bewegt davon. Das hat alles nochmal etwas umgeworfen und von dem Punkt an fiel es mir doch leichter, der Geschichte zu folgen.

Dennoch war die Geschichte im Großen und Ganzen oft nervig. :D Der große Pluspunkt war aber dieser große Familien- und Freundeskreis, der sich allmählich um Harper gebildet hat. Ich liebe so etwas! Für mich sind Freunde die wahre Familie. Versteht mich nicht falsch, ich mag meine Familie, aber Freunde sind eben die Familie, die man sich selbst erwählt hat. :)
Daher gab es für mich hier doch viele Szenen, die ich gut fand. Aber im Gesamten haben die das Buch leider nicht retten können und ich weiß nicht, ob ich noch weitere Bücher von Molly McAdams lesen möchte, auch wenn Love & Lies von ihr gerade sehr gehyped wird.

[FAZIT]
Insgesamt war das Buch für mich echt kein Höhepunkt. Es hat sich streckenweise sehr gezogen, die Charaktere waren mir zu flach und alles war ein totales Klischee. Nur die große Wendung in der Mitte hat alles nochmal etwas aufgewühlt und danach wurde es stellenweise besser. Dennoch bekommt das Buch nur 2,5 Herzen von mir und ich lerne, dass ich keine Dreiecksgeschichten mehr anrühre.

2 von 5 Herzen


Vielen Dank an und für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! :)


Nine <3

3 Kommentare

  1. Ich kann das auch immer nicht ab, wenn sich jemand unsterblich in zwei Menschen verliebt. Das ist irgendwie total unrealistisch.. Mich nervt vor allem, wenn sich das dann auch noch alle gefallen lassen..
    Die Wendung fand ich auch super. Eigentlich stehe ich total auf so was.. aber leider hat sie für mich alles nur noch schlimmer gemacht..
    Ich werde die Autorin definitiv meiden, auch wenn die Love & Lies wohl besser sein soll..

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  2. Hi!
    Nein wieder eine schlechte Rezension :-( Jetzt streiche ich das Buch wirklich von meiner Wunschliste. Danke für die Rezension!
    lg Sonja

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  3. Huhu!
    Oh wow, du bist die erste der das Buch nach der Wendung besser gefallen hat als vorher. Ich habe das Buch ab besagtem Punkt einfach nur gehasst. Auf jeder Seite wurden nervige Liebesbekundungen ausgetauscht und ich hatte das Gefühl die ersten 300 Seiten waren innerhalb von einem Kapitel wieder vergessen :/ So unterschiedlich sind die Geschmäcker :D
    Alles Liebe
    Henny

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