17. Juli 2015

[Rezension] Marienkäfertage




Titel: Marienkäfertage

Autor: Uticha Marmon

Verlag: Magellan

Genre: Jugendroman

Seiten: 224

Kaufen? Hier




[ERSTER SATZ]
"Ein Elefant stand vor einem Spiegel."

[INHALT]
Endlose helle Tage, Sonnenlicht, das flirrend durch Baumkronen fällt, kaltes Seewasser und frische Zimtbrötchen – so war ihr Sommer, jedes Jahr. Jetzt sind das alles nur noch Erinnerungen an eine Zeit, als sie Elin und noch nicht Lykke war. Doch was heißt das überhaupt – Lykke sein? Und wie passt dieser fremde Junge in ihr neues Leben, Rasmus, der ihr Angst macht, den sie aber auch ein kleines bisschen mag? Während sie sich vorsichtig an ihre neuen Gewissheiten herantastet, erkennt sie eines: Das Glück ist vielleicht ein scheuer Gast, aber es liegt an uns, ob wir ihm die Tür öffnen. (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Dieses Buch ist mir ganz unerwartet auf der Leipziger Buchmesse zugeflogen und da ich es schon hier und da mal auf anderen Blogs gesehen hatte, war ich interessiert daran, es bald zu lesen. Tatsächlich habe ich es aber erst jetzt geschafft und das auch nur, weil es so super für die Monatsaufgabe beim Team Human passte. :D Schande.

Denn eigentlich war es ganz schön. Okay, das klingt jetzt nicht sooo spannend, aber das liegt einfach daran, dass der Schreibstil mich sehr irritiert hat. Ich habe ewig gebraucht, um zu checken, worum es in dem Buch ging. Ohne Witz! Ich habe begonnen es zu lesen und dachte einige Seiten lang erst einmal Elin hätte mit dem Freund ihrer besten Freundin geknutscht und würde sich deswegen nicht trauen, mit dieser zu reden. Oh Mann, bis ich mal gecheckt habe, was ihr eigentliches Problem ist!

Der Schreibstil von Uticha Marmon ist mir nämlich oft rätselhaft erschienen. Elin wird bei ihr oft nur als "sie" betitelt und gerade, wenn Elin mit einigen anderen zusammen ist, wusste ich manchmal nicht, ob sie damit gemeint ist oder eine Freundin. Generell sind die Sätze auch teilweise etwas abgehackt und Elin träumt manchmal, sodass ich nicht wusste, ob das Beschriebene in diesem Moment stattfand oder in der Vergangenheit.

Wenn man davon absieht oder erst einmal in den Erzählstil reinfindet, dann ist es eine schöne Geschichte. Ich konnte mit Elin und ihrer Verzweiflung mitfühlen. Sie findet heraus, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind und träumt sich wieder in die Zeit zurück, in der sie noch so glücklich und unbeschwert war. Doch dann findet sie immer mehr heraus und deckt langsam ihre Geschichte auf. Und auch wenn sie dabei nicht ganz so nett zu ihren Mitmenschen war, ich mochte sie dennoch, ebenso wie Rasmus und den alten Knut.

Tja, und was soll ich sagen, ich habe nach dem Buch richtig Lust auf Urlaub in Dänemark in so einem schönen Ferienhaus! :D


[FAZIT]
Das Buch ist ein schöner Jugendroman für Träumer, Selbstfinder und Sommerliebhaber. An den Erzählstil von Uticha Marmon muss man sich allerdings erstmal gewöhnen.

4 von 5 Herzen



Nine <3

2 Kommentare

  1. Juhu, du hast ein Buch von der Liste gelesen ^-^
    Ich freue mich, dass es dir gefallen hat! Schade nur, dass es keine 5 Herzen geworden sind :/ Aber naja, kann eben nicht alles gefallen :D Und ich werde es wahrscheinlich nicht lesen, wenn es dich so verwirrt hat :b
    Liebste Grüße!
    Nadine♥

    AntwortenLöschen
  2. Hallo :)
    die Geschichte hat mir auch sehr gefallen! Mit dem Schreibstil kann ich dir voll und ganz zustimmen, man muss sich erstmal einlesen!

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...