18. Juli 2015

[Rezension] Egal wohin




Titel: Egal wohin

Autor: Franziska Moll

Verlag: Loewe

Genre: Jugendroman

Seiten: 224

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[ERSTER SATZ]
"Ich bin zu spät."

[INHALT]
Jo zählt die Tage, bis sie nach Kreta auswandern kann – endlich 18 Jahre alt, endlich unabhängig, endlich frei. In Kreta möchte sie ein neues Leben anfangen, mit Koch, ihrem Kumpel aus dem Restaurant, in dem sie kellnert. Doch als dieser verschwindet, sieht Jo, dass Koch nicht der einzige Mensch ist, dem Jo am Herzen liegt. Der unscheinbare, geradezu unsichtbare Amar ist es, der sich nun um Jo kümmert, bei ihr bleibt, egal, wie sehr sie ihn von sich stößt. Der ihr die Schönheit des Lebens zeigt, wie nur er sie sehen kann. (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Auch das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse ergattern können und ich habe mich schon sehr darauf gefreut, es bald zu lesen. Tatsächlich war es dann nach meinem ganzen Lesestress das erste Buch, dass ich wirklich freiwillig gelesen habe. Tja... Pech aber auch.

Es war so creepy! Jo ist psychisch labil, leidet unter Verlustängsten, wird von ihren Eltern bedrängt, arbeitet in einem wirklich ekligen Restaurant und generell dreht die ganze Stadt am Rad, denn die Müllabfuhr streikt und wochenlang liegt der Müll auf den Straßen und lockt Ratten an. Nein, das Buch war wirklich nicht schön.

Die Story war ganz gut und ich habe sie flüssig weglesen können, aber so wirklich konnte sie mich nicht packen. Ja, ich wollte schon gerne wissen, ob Jo es wirklich durchzieht und abhaut, sobald sie volljährig wird. Auch wollte ich wissen, ob sie sich wirklich auf den Koch verlassen kann, der ihr alles verspricht und auch Amar, der überaus süße Tollpatsch war toll.

Doch zu Jo als Hauptperson konnte ich keine Verbindung aufbauen. Auch der Erzählstil war komisch. In Vorbereitung auf ihre Flucht nach Kreta lernt Jo Griechisch. Daher kommt eigentlich auf jeder Seite ein Satz wie...

Ich verstehe nicht heißt auf Griechisch Δεν καταλαβαίνω.
Das hat schon irgendwie genervt. Ich habe diese Sätze nur noch überlesen, weil sie unwichtig für die Geschichte waren. Wozu sollte das?

Immerhin war das Ende dann doch noch ganz schön. Ich will nichts verraten, aber ich habe mit dem Buch und seinen Charakteren abschließen können. Zum Glück...


[FAZIT]
Es war nicht unbedingt ein Buch nach meinem Geschmack, denn ich bin mit der Hauptperson und dem Erzählstil nicht warm geworden. Ich würde es daher nicht empfehlen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es einfach nur für mich persönlich nicht so toll war, anderen aber gefallen könnte.

3 von 5 Herzen


Nine <3

1 Kommentar

  1. Hört sich wirklich.. eigenartig an :D
    Gerade die Sache mit dem Müll mag ich mir gar nicht vorstellen.
    Ich verstehe deine Meinung, gerade in Bezug auf die Protagonistin, und werde das dann lieber nicht auf die Wunschliste setzen :)
    Liebste Grüße!
    Nadine♥

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