21. Februar 2015

[Rezension] Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele


Titel: Tödliche Spiele

Reihe: Die Tribute von Panem

Autor: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

Genre: Dystopie, Jugendbuch

Seiten: 416

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[ERSTER SATZ]
"Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt."

[INHALT]
Das Amerika der Zukunft – das Land wird vom Kapitol regiert und die 12 Distrikte haben zu dienen. Ohne Widerwillen... Dazu zählt auch, dass einmal jährlich aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen ausgewählt werden, die gemeinsam mit allen anderen in einer riesigen Arena um das nackte Überleben kämpfen sollen. Nur einer kann überleben während das Kapitol genüsslich zuschaut.

Als das Los auf Katniss' kleine Schwester Prim fällt, tritt sie ohne zu Zögern vor und nimmt deren Platz ein. Sie weiß, dass es ihr sicherer Tod ist, doch sie will alles geben, um lebend zurückzukommen. Aber als dann auch Peeta gewählt wird, ist sie am Verzweifeln. Wie soll sie den Jungen töten, der ihr vor Jahren das Leben gerettet hat?

[MEINE MEINUNG]
Dieses Buch wurde mir vor Jahren von einer Thalia-Verkäuferin empfohlen. Vorletztes Jahr habe ich ihr dafür gedankt, als ich sie mal wieder gesehen habe, und sie hat sich richtig gefreut. :D

Aber jetzt mal ehrlich, wer mag Die Tribute von Panem denn auch nicht? Der Schreibstil von Suzanne Collins ist total super und lässt sich so schnell weglesen, noch dazu ist ihre Story einfach hammer und ich wage mal zu behaupten, dass sie die Vorreiterin der ganzen Dystopie-Welle ist. Mich hat sie mit ihrer Welt zumindest definitiv überzeugt und seither lese ich gerne schaurige Zukunftsvisionen.

Und diese hier ist besonders schaurig. Jedes Jahr werden so viele Jugendliche geopfert, nur damit das Kapitol zeigen kann, wer hier der Boss ist und die Distrikte immer wieder einzuschüchtern. Noch dazu ist diese Abgrenzung der Distrikte so clever und zugleich unheimlich, denn so sind sie unfähig sich zusammenzutun und gemeinsam zu kämpfen. Sie sind getrennt voneinander und zu schwach, sich alleine zu wehren, wie man an der Auslöschung von Distrikt 13 gesehen hat. Es ist alles einfach so heftig.

Doch auch die Gefühle kommen hier nicht zu kurz. Da ist Katniss, die Gale liebt, aber es nie so wirklich zugibt. Immerhin möchte sie in so eine kranke Welt keine Kinder bringen. Und dann ist da noch Peeta, der sie vor Jahren vor dem Verhungern gerettet hat. Sie weiß nicht, was es ist, doch auch für ihn empfindet sie was. Und als Katniss dann in der Arena auf sich alleine gestellt ist, bibbern wir dauerhaft mit ihr mit und man ist gar nicht mehr dazu in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen.

Dieses Buch hat mich definitiv überzeugt und ich werde es sicher immer mal wieder lesen. Bisher schon viermal. ;)

[FAZIT]
Für mich ist das schlichtweg DIE Dystopie und ich kann sie guten Gewissens jedem empfehlen.

5 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Tödliche Spiele
(2) Gefährliche Liebe
(3) Flammender Zorn

[BUCHVERFILMUNG]
"The Hunger Games" mit Jennifer Lawrence (2012)

 
Nine <3 

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