18. Februar 2015

[Rezension] Der Kuss meiner Schwester



Titel: Der Kuss meiner Schwester

Autor: Jana Frey

Verlag: Loewe

Genre: Jugendroman

Seiten: 192

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[ERSTER SATZ]
"Es war mal wieder Silvester."

[INHALT]
Mattis ist zum ersten Mal richtig verliebt. Tag und Nacht träumt er nur von Mieke. Und wenn Mieke ihn zufällig berührt, zittert er. Nichts wünscht er sich sehnlicher als Miekes Körper zu spüren. Als Mattis eines Abends heimlich einen Eintrag in Miekes Tagebuch liest, weiß er, dass auch Mieke sich in ihn verliebt hat. Aber diese Liebe darf nicht sein, denn Mieke und Mattis sind Zwillinge. (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Wie bin ich nur nochmal auf dieses Buch gekommen? Ich weiß es gar nicht so genau. Ich war bei Thalia shoppen, ich brauchte für die Monatsaufgabe der Göttlich-Challenge ein Buch mit dem Wort "KUSS" im Titel und ja, irgendwie habe ich es mir dann gekauft.

Tja, und irgendwie war das doof, denn das Buch war ziemlich strange. Wieso wollte ich sowas nochmal lesen??! Na gut, eines nach dem anderen. Der Schreibstil von Jana Frey war ganz in Ordnung. Einzig mochte ich nur nicht, dass aus der Perspektive von Mattis geschrieben wurde, da ich lieber aus einer weiblichen Perspektive lese. Aber das war eigentlich auch noch in Ordnung.

Die Story war dagegen eher das Problem. Ich selber habe keinen Bruder und könnte daher überhaupt nicht nachvollziehen, wie man Gefühle für Geschwister entwickeln könnte, die über Familienliebe hinaus gehen. Kann sein, dass sowas durchaus geschieht, aber irgendwie war es auch ziemlich... krank. Oh Gott, ich will wirklich nicht urteilen, aber ich hatte beim gesamten Lesen immer so ein flaues, ungutes Gefühl im Magen. Ich konnte nie verstehen, wie Mattes und Mieke so ungezügelt handeln konnten, obwohl sie als Charaktere eigentlich ziemlich gut fand. Gerade Mieke fand ich wirklich sehr süß mit ihrem chaotischen Look.

Aber es war nunmal kein übliches Jugendbuch, sondern dieses ganz spezielle und auch wenn es ziemlich merkwürdig war, so war ich dennoch gespannt, wie es mit den beiden weitergeht.Das Ende war dann eigentlich so ziemlich die einzige Option, die es gab, auch wenn es kein Happy End im eigentlichen Sinne war.

Und wie fand ich das Buch nun? Verstörend. Ich möchte es gerne vergessen, aber es ist eines dieser Bücher, die zum Nachdenken anregen und einen so schnell nicht mehr loslassen.

[FAZIT]
Auch wenn es vom Erzählerischen ganz gut ist, so ist die Story dennoch nicht unbedingt etwas für jeden. Seid euch sicher, dass ihr es wirklich lesen wollt oder lasst es lieber.

3 von 5 Herzen



Nine <3

1 Kommentar

  1. Hallo,

    das Buch erinnert mich stark an "Ludvig meine Liebe" von Katarina von Bredow. Da geht es auch um eine Geschwisterliebe und die Gefühle, die du beim lesen hattest, kann ich gut nachvollziehen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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