18. Januar 2015

[Rezension] Das Beste, das mir nie passiert ist



Titel: Das Beste, das mir nie passiert ist

Autor: Laura Tait & Jimmy Rice

Verlag: DuMont

Genre: Liebesroman

Seiten: 350

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[ERSTER SATZ]
"»Es heißt ja immer, es bringt nichts, Sachen wieder aufzuwärmen, aber das machen doch alle.«"

[INHALT]
Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen. »Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder? (Klappentext)

[MEINE MEINUNG]
Das Buch habe ich Dezember auf LovelyBooks im Zuge einer Leserunde entdeckt und mich dann direkt mal beworben. Schon lange hatte ich an keiner Leserunde mehr teilgenommen und dieses Buch wirkte einfach perfekt! Ich liebe diese Storys von besten Freunden, die ineinander verliebt sind. Das ist so süß! Und dann habe ich tatsächlich das Buch erhalten und durfte mich an der Leserunde beteiligen. :D

Der Schreibstil der beiden Autoren war auch wirklich toll. Sie haben eine sehr amüsante Art zu schreiben und bringen immer mal wieder tolle Vergleiche ein, wie beispielsweise zu Yes-Törtchen und Take That. Ich war nie ahnungslos und habe mich gut aufgehoben gefühlt.

Auch die Story war gut. Nach Jahren des Schweigens treffen Alex und Holly wieder aufeinander und sind immer noch fasziniert voneinander. Schnell freunden sie sich wieder an und es ist schön zu sehen, wie Holly ihren besten Freund wieder in ihrem Leben aufnimmt. Sowas mag ich an besten Freunden so sehr! Auch wenn man lange keinen Kontakt hatte, ist man sofort wieder vertraut miteinander und scherzt über alte Zeiten. Diesen Punkt mochte ich wirklich sehr an der Geschichte. :) Dagegen war die Hauptstory an sich dann doch etwas schleifend und... langatmig. Irgendwie wurde ich nicht richtig gefesselt und das ärgerte mich schon etwas, da ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte.

Schön fand ich allerdings die Zeitsprünge in die Jugend der Beiden. Sowas liebe ich an Büchern immer sehr, da dem Leser erst einmal ein paar Teile aus der Vergangenheit vorenthalten werden und man dann zack am Ende erfährt, warum jemand so oder so gehandelt hat. Ich war hier schon wirklich sehr gespannt, was man noch so alles über die Beiden in ihrer Jugend erfährt, obwohl mir ein wichtiger Punkt fast von Vornherein klar war. Dennoch hätte ich gerne mehr über die Jugend der Beiden gelesen. Irgendwie bin ich wohl doch noch zu sehr bei Jugendromanen hängengeblieben. xD

Es war auch sehr schön, dass die Kapitel abwechselnd aus den Perspektiven von Holly und Alex verfasst sind, wobei ich zugeben muss, dass ich lieber von Holly gelesen habe. Alex und seine Zwangsneurosen haben ihn mir anfangs nicht sehr sympathisch gemacht. Mit der Zeit hat er dann aber schon lustige Züge bewiesen und wurde mir zumindest ein wenig lieber.

Dagegen erschien mir Holly zum Ende des Buches hin immer unsympathischer. Sie wies mehr und mehr egoistische Züge auf was Alex betraf und das auf eine sehr nervige Art. Doch auch andere Sachen störten mich an ihr – ihr ganzes Leben wirkte so trostlos und sie recht langweilig.

Das Ende wurde dann noch etwas spannender, als endlich die Auflösung zu Ereignissen aus deren Jugend kam. Allerdings muss ich zugeben, dass ich eher weitergelesen hatte, weil ich es endlich beenden wollte. Schande auf mein Haupt, aber so sehr hat es mir leider nicht gefallen. :(

Es ist gut. Ohne Frage. Aber ich habe mir einfach mehr erhofft. Vieles war vorhersehbar, klischeehaft oder kam mir aus anderen Büchern bekannt vor. Zum einen der Kern der Geschichte mit den besten Freunden, die sich verpassen (Für immer vielleicht von Cecelia Ahern) und dann noch das große Geheimnis von Holly (Niemand kennt mich so wie du von Anna McPartlin). Das ist aber gar nicht so schlimm, da man irgendwann einfach keine einzigartigen Geschichten mehr schreiben kann. Dennoch war es mir dafür aber nicht mitreißend genug geschrieben.


[FAZIT]
Leider hatte ich mir von diesem Liebesroman mehr erhofft. Alles in allem ist es ein gutes Buch, aber auch nicht überragend.

3 von 5 Herzen



Nine <3

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