14. November 2014

[Rezension] Love, Rosie – Für immer vielleicht



Titel: Love, Rosie – Für immer vielleicht

Produktionsland: Deutschland, Vereinigtes Königreich

Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Romantik

Länge: 103 Minuten




[INHALT]
Schon seit frühester Kindheit sind Rosie (Lily Collins) und Alex (Sam Claflin) die besten Freund und teilen einfach alles – auch ihren ersten Kuss. Doch daran kann Rosie sich nicht mehr erinnern und so kommt es, dass Alex mit Bethany zum Abschlussball geht und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Denn Rosie schläft in dieser Nacht mit Greg und wird schwanger. Ihr Traum vom Studium in Boston zerplatzt und die Wege von Alex und ihr trennen sich. Über Jahre hinweg verpassen die Beiden immer wieder die Chance zusammen glücklich zu sein und leben ohne den Anderen. Doch Rosie kann Alex nicht vergessen...

[MEINE MEINUNG] 
Bereits vor Jahren habe ich Cecelia Aherns Buch Für immer vielleicht gelesen und fand es einfach schön. Der Schreibstil in Briefchen-, Mail- und Chatform war für mich etwas Besonderes und auch die Geschichte war einfach nur wunderschön. Als ich dann hörte, dass das Buch nach so langer Zeit verfilmt wurde und dann auch noch mit einer so süßen Schauspielerin wie Lily Collins, da wollte ich den Film natürlich unbedingt im Kino sehen.

Am Dienstag war es dann soweit. Das Publikum... ätzend. Durchweg Mädchen, Mädchen, Mädchen und alle nur am quieken. Ich habe kurz vor Beginn des Films mal einen Blick durch den Saal geworfen und es war wirklich kein einziger Mann anwesend! Doch dann kam noch einer im Schlepptau seiner Freundin rein – der Ärmste.

Der Film war dafür wirklich super. Zwar weicht er an vielen Stellen vom Buch ab, aber für mich war das nicht ganz so schlimm. Anders hätten sie es sonst nicht mit diesen Jungschauspielern machen können, denn eigentlich zieht sich das Buch bis Rosie und Alex schon über 50 Jahre alt sind. Daher war es für mich so eigentlich in Ordnung.

Schade war allerdings, dass einiges dadurch unschön hingedreht wurde. Greg, der Vater von Rosies Tochter, wird hier anders als im Buch als der Böse dargestellt. Das fand ich schon recht schade. Und das Ende verlief dann plötzlich sehr ruckartig. Puh...

Was aber das allerschönste war: Ich habe den Kinosaal mit einem wohlig-warmen Gefühl in der Brust verlassen. Wenn das nicht mal zeigt, was für ein schöner Film das ist? :)

Schauspielerisch war der Film übrigens auch super. Neben der bereits erwähnten Lily Collins, die man aus den Filmen Chroniken der Unterwelt und Spieglein Spieglein kennt, hat auch noch Sam Claflin mitgespielt – ein wunderschöner Mann! Wie gut, dass ich ihn Ende des Monats wieder in Die Tribute von Panem – Mockingjay 1 als Finnick Odair betrachten kann. ;)

[FAZIT]
Ich liebe diesen Film und werde ihn mir definitiv so schnell wie möglich nach Erscheinen als DVD holen. Wunderbar kitschig, tolle Schauspieler und macht einen nur glücklich.

5 von 5 Herzen

[BUCHVORLAGE]
"Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern (2004) 

 
Nine <3

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