7. November 2014

[Rezension] Liberty 9 – Sicherheitszone


Titel: Sicherheitszone

Reihe: Liberty 9

Autor: Rainer M. Schröder

Verlag: cbj

Genre: Dystopie, Jugendbuch

Seiten: 496

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[ERSTER SATZ]
"Kendira schreckte aus dem Schlaf und richtete sich mit einem Ruck im Bett auf."

[INHALT]
Die Sicherheit von Liberty 9, dem von undurchdringlichen Schutzanlagen umgebenen Tal, ist Kendiras Zuhause. Sie genießt ihr Leben in der beeindruckenden Lichtburg, die hochkonzentrierten computeranimierten Trainings für Körper und Geist, die sie täglich absolviert. Und sie ist überzeugt davon, für einen höheren Zweck ausgebildet zu werden. Ohne Dante, den Grübler und Zweifler, hätte sie all das nie infrage gestellt. Aber Dantes Zweifel kommen der Wahrheit auf die Spur. Schneller, als sie gedacht hätten, sind Dante und Kendira in Lebensgefahr. Und auf der Flucht – in eine Außenwelt, die sie noch nie gesehen haben.
(Klappentext)

[MEINE MEINUNG] 
Ich bin vor einer ganzen Weile auf das Buch aufmerksam geworden, ich glaube auf einem anderen Blog. Es schien sehr interessant und als ich dann beim Weltbild-Schlussverkauf um die Ecke eine stark reduzierte Ausgabe gefunden habe, da musste ich einfach zuschlagen. :D Gelesen habe ich es dann mit lieben Leuten bei LovelyBooks innerhalb einer Leserunde. Wir haben das Buch alle relativ ähnlich gesehen. Ich glaube, der meistgewählte Begriff dafür war "echt kein Knaller"...

Denn leider war das Buch wirklich ziemlich lahm. Fangen wir beim Schreibstil von Rainer M. Schröder an. Alles wirkte so einfältig und jugendhaft, es hat kaum gefesselt. Und die Beschreibungen waren einfach zu viel. Das Buch hätte gut und gerne mit 100 Seiten weniger auskommen können, denn die Beschreibungen waren zu viel und teils unnötig. Vieles konnte man sich auch aus dem Zusammenhang erschließen. Die Story hätte sicherlich spannend sein können und an einigen Stellen hat sich eine Menge Potenzial gezeigt, doch Rainer M. Schröder hat es nicht genutzt.

Auch den Charakteren hat das Gewisse etwas gefehlt. Kendira war ein totaler Stereotyp und nichts Besonderes. Dante war noch der Einzige, der ein gewisses Interesse geweckt hat, aber das auch nur in geringem Maße. Der einzige Charakter, der wirklich zur Spannung beigetragen hat, war derjenige, aus dessen Sicht alle paar Kapitel mal erzählt wurden. Allerdings konnten wir in diesem Teil der Reihe nicht herausfinden, um wen es sich handelt. Grrrr...

Die Story hat nicht gefesselt, der Schreibstil war solala und die Charaktere recht öde. Fehlt noch was? Ach ja, die unlogischen Schritte zum Ende hin! Denn ganz ehrlich, zum Schluss hin hat Kendira schon recht egoistisch und schlichtweg scheiße gehandelt. In dem einen Moment bewahrt sie Hailey vor dem Cleansing, im nächsten lässt sie sie aber in Liberty 9, wo sie demnächst in ihren Tod geführt wird? Wow, das nenne ich Freundschaft! Warum hat sie Hailey denn nicht auch  mitgenommen?!

Tja, was kann ich abschließend nur sagen? Ich war schon ziemlich enttäuscht. Von der Geschichte hatte ich mir viel mehr erhofft und ehrlich gesagt habe ich gar kein Interesse daran, überhaupt den nächsten Band noch zu lesen. Abschließend würde ich sagen, dass es wirklich kein Knaller war.

[FAZIT]
Es hätte eine gute Dystopie sein können. Hätte…

2 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Liberty 9 – Sicherheitszone
(2) Liberty 9 – Todeszone


Nine <3

1 Kommentar

  1. Oh oh .. das war deutlich =). Schade eigentlich. Das Buch steht schon ewig auf meiner Wunschliste, aber jetzt bin ich schon etwas skeptisch. Liegt es vielleicht daran, dass es mittlerweile einfach sehr viele vergleichbare Bücher gibt, die man schon gelesen hat? Irgendwann steigt ja auch der eigene Anspruch.

    LG
    Anja

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