16. Juli 2014

[Rezension] Felicity Gallant und Das Auge des Sturms


Titel: Felicity Gallant und Das Auge des Sturms

Reihe: Felicity Gallant

Autor: Melanie Welsh

Verlag: Dressler

Genre: Kinderbuch, Fantasy

Seiten: 320

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[ERSTER SATZ]
"Manchmal fragen mich die Leute, ob ich das Abenteuer der Schmuggelei nicht vermisse."

[INHALT]
In dem verschlafenen Schmugglerstädtchen Wellow lebt die unscheinbare Felicity, die sich am liebsten in die Welt der Bücher zurückzieht. Als ein geheimnisvoller Fremder ihr eines Tages eine Holzkugel und ein Buch über die bösartige Hüterin des Windes überreicht, vermischen sich für Felicity schon bald Erzählung und Realität. Ihre mysteriöse Großmutter taucht auf, und gemeinsam mit ihren Freunden Henry und Martha kommt Felicity einem grausamen Familiengeheimnis auf die Spur. Doch was hat das sagenumwobene Schiff "Sturmwolke" mit all dem zu tun? (Klappentext)

[MEINE MEINUNG] 
Das Buch habe ich im Zuge einer Leserunde auf LovelyBooks gelesen (oha, lang ist‘s her), denn das Cover hatte mich damals direkt angesprochen. Ich fand die Farbe toll und auch die Schattenbilder von Felicity und ihren Freunden waren wunderschön. Daher wollte ich es unbedingt lesen.

Leider hab ich dann aber etwas länger für den Einstieg in das Buch benötigt, da es mir gelegentlich etwas abgehackt erschien. Oft wurde von Felicity, die etwas Bestimmtes tat, zu einer anderen Person gewechselt, die wiederum über das redete, was Felicity tat. Das brachte mich gelegentlich etwas raus aus meinem Lesefluss.

Zu der Geschichte an sich möchte ich aber sagen, dass sie wirklich schön ist. Felicity ist ein sehr sympathisches Mädchen, das es nicht unbedingt sehr einfach hat mit ihren Klassenkameraden und ihrer schrecklichen Großmutter. Aber in Henry findet sie einen kleinen, süßen, teils trotteligen Freund und auch die Möglichkeit an der Regatta teilzunehmen stärkt ihr Selbstbewusstsein, zeigt ihr Naturtalent und bringt eine Menge Spannung in das Buch.

Allerdings hat mich das Gespann von Felicity, Henry und ihrer neuen Freundin Martha zunehmend an Harry, Ron und Hermine aus "Harry Potter" erinnert. Felicity ist die ahnungslose Heldin, die mitten in das Abenteuer gestürzt wird und alles meistern kann. Henry ist der jüngste Sohn einer Großfamilie, der einfach immer nervt. Und Martha ist die kluge Streberin, die alles mit Büchern herausfinden will. Die Parallelen sind schon recht erschreckend...

So ein wenig hat mich dann auch der letzte Abschnitt des Buches gestört, in dem die Handlung ziemlich ruckartig voran ging. Ich kam als Leser kaum hinterher und war von dem Geschehen teilweise sehr verwirrt. Habe ich das nur nicht verstanden, weil ich mit 24 Jahren dann doch kein Kind mehr bin oder ist das Buch wirklich teilweise etwas wirr formuliert? :S

Auch das Ende kam mir komisch vor, aber wahrscheinlich liegt es daran, das ein Buch für Kinder und Jugendliche nicht allzu ernst enden sollte.


[FAZIT]
Schönes Kinderbuch, doch ich bin dem Alter wohl letztlich doch entwachsen. :)

3 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Felicity Gallant und Das Auge des Sturms
(2) Felicity Gallant und Das steinerne Herz


Nine <3

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