28. Juli 2014

[Rezension] Ein letzter Brief von dir


Titel: Ein letzter Brief von dir

Autor: Juliet Ashton

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

Genre: Drama, Liebesroman

Seiten: 416

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[ERSTER SATZ]
"Ich brauche ein Ja von dir, Schatz. Sag laut und aus vollem Herzen JA!"

[INHALT]
Als Orla am Valentinstag mit der festen Überzeugung aufwacht, endlich einen Heiratsantrag zu bekommen, hat sie definitiv nicht damit gerechnet, dass ihr Freund Sim stirbt. Umso größer ist der Schock für sie, ihre einzig wahre, große Liebe zu verlieren. Als dann noch eine Valentinskarte von ihm in ihrem Briefkasten landet, bringt sie es einfach nicht über sich, diese zu öffnen. Es wäre das Ende, er wäre entgültig aus ihrem Leben verschwunden. Und so beginnt sie, mit der Karte im Gepäck Sims Spuren zu folgen und in seine Wohnung in London zu reisen, um mehr über ihn zu erfahren, seine Geheimnisse zu entdecken und zu erkennen, dass sie ihn nie wirklich kannte.

[MEINE MEINUNG] 
Sowohl Inhaltsangabe als auch Cover hatten mir das Buch damals kurz vor dem Erscheinen schmackhaft gemacht. Daher war dies mal eines der Bücher, das ich tatsächlich gleich am Erscheinungstag gekauft habe. Ich habe es mit Freude begonnen und... war dann leider doch nicht sooo angetan.

Orla ist mir eine sympathische Hauptfigur gewesen, teilweise etwas naiv, aber dennoch bodenständig und tatsächlich mal ein Charakter, den man so auch im wahren Leben finden kann. Sim war mir dagegen von Anfang an unsympathisch, was sicher auch daran lag, das man zu Beginn jedes Kapitels einen seiner Tagebuch-Einträge lesen konnte und so sein wahres Ich verstanden hat.

Doch auch die Geschichte war mir nicht immer sympathisch. Es zog sich teilweise sehr und irgendwie fehlte mir immer Etwas. Es ist nicht so, dass nicht genug passiert wäre, aber trotzdem wäre das Buch auch mit einigen Seiten weniger ausgekommen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich manchmal an andere Bücher erinnert fühlte, wie "P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern und "Weil du bei mir bist" von Anna McPartlin.

An sich war es kein schlechtes Buch. Ich war wirklich gespannt auf das Ende und was denn nun in der Valentinskarte von Sim stand. Dennoch hatte ich mir mehr von dem Buch erwartet und war stellenweise doch enttäuscht.


[FAZIT]
Traurig-schöne Story über eine Liebe mit vielen Geheimnissen und eine Frau, die erst am Boden ankommen muss, um sich Selbst und ihren Weg zu finden.

3 von 5 Herzen


Nine <3

1 Kommentar

  1. Das ging mir genauso. Ich hatte viel mehr erwartet von der Geschichte und war am Ende echt enttäuscht.

    Vor allem war nach der ersten Hälfte meiner Meinung nach, die Geschichte vorbei. Das Rätsel mit der Karte wurde gelöst und mehr wollte ich nicht wissen :D

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