2. Juli 2014

[Rezension] Dein eines, wildes, kostbares Leben



Titel: Dein eines, wildes, kostbares Leben

Autor: Jessi Kirby

Verlag: Kosmos

Genre: Jugendroman

Seiten: 301

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[ERSTER SATZ]
"In unserer Stadt gibt es so etwas wie Geheimnisse nicht."

[INHALT]
Die 17-jährige Parker Frost ist das Musterbeispiel einer Schülerin – gute Noten, Medizin-Studium und die Chance auf das begehrte Stipendium zu Ehren der vor 10 Jahren verschwundenen Julianna und ihrem Freund Shane. Als Parker dann durch Zufall das Tagebuch von Julianna in die Hände fällt und sie darin liest, wird ihr bewusst, dass die Geschichte des tragischen Liebespaares sich ganz anders darstellte. Was geschah damals wirklich? Parker jagt der Wahrheit hinterher und erfährt dabei die Wahrheit über sich selbst und ihre innersten Wünsche.

[MEINE MEINUNG] 
Anfangs fiel es mir recht schwer, das Buch nicht wieder aus der Hand zu legen. Es ist recht langatmig und mit dem Schreibstil von Jessi Kirby tat ich mich etwas schwer. Viele Sätze musste ich mehrmal lesen, um hinter den schönen Worten einen Sinn zu sehen. Es ist zwar toll, wenn man alles hübsch formulieren will, aber wenn dadurch die Story leidet? Vielleicht tat ich mich auch einfach nur etwas schwer, da ich in letzter Zeit immer so gefesselt von meinen Büchern war, dass ich sie fast in einem Rutsch weggelesen habe.

Doch hier fühlte ich mich einfach nicht so mit den Charakteren verbunden, wie beispielsweise bei Cinder von den "Luna-Chroniken" oder June von "Legend". Ich kam mir nur wie ein Beobachter und kein Mitspieler vor und das, obwohl man Parker in der Ich-Perspektive verfolgte. Das machte es mir schwer und alle paar Minuten zählte ich die Seiten bis zum Buchende und überlegte, was ich als nächstes lesen sollte. Ich kam nur zäh voran und das hatte ich mir nun wirklich nicht von dem Buch erhofft...

Parker ist eigentlich eine sympathische Figur. Sie lebt alleine mit ihrer Mutter, die sie wegen ihrer schulischen Leistungen ständig unter Druck setzt. Zudem behandelt sie sie wie ein Kind, dessen eigene Entscheidungen nicht gewährt werden, da es sonst Unfug treibt und sich in Gefahr begibt. Mit 17 sollte ein Kind doch alt genug sein... Ihre wahnwitzige Freundin Kat ist dagegen ein Carpe Diem-Mensch. Immer macht sie alles wonach ihr gerade ist, ohne etwas zu bereuen. Auch Parker versucht sie immer wieder dazu zu treiben, aus sich herauszukommen. Das alles fand ich zwar toll, aber Parker blieb dennoch ein farbloser Charakter, mit dem ich mich trotz der Parallele der alleinerziehenden Mutter nicht verbunden fühlte.

Einzig die Aufdeckung von Juliannas Geschichte hat mich einige Seiten lang fesseln können. Bei den Stellen konnte ich das Buch dann wirklich zeitweilig nicht aus der Hand legen. Sobald das vorbei war, dann war es aber auch wieder mit meinem Interesse für das Buch vorbei.

So ist es wohl im Abschluss nicht überraschend, dass ich von dem Buch leider etwas enttäuscht war. Das Thema, sein Leben aufgrund einer Frage zu überdenken, fand ich wirklich sehr spannend, doch an der Umsetzung hat es dann aufgrund eines mir nicht schmackhaften Schreibstils und langweiligen Charakteren gehapert.


[FAZIT]
Interessante Grundidee, die einem zum Nachdenken bewegt. Story und Charaktere haben mich dann aber nicht für sich einnehmen können. Einzig Juliannas Leben war interessant.

3 von 5 Herzen


Nine <3

1 Kommentar

  1. Huhu :)

    Ich wollte nur einmal Bescheid, geben, dass ich dich getaggt habe. Hier findest du meine Nominierung für den Liebster Award: meinelesechallenges.blogspot.de

    GLG
    Mareike :D

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