16. September 2013

[Rezension] Föhn mich nicht zu



Titel: Föhn mich nicht zu

Autor: Stephan Serin

Verlag: Rowohlt

Genre: Realsatire

Seiten: 255

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[ERSTER SATZ]
"Da stand es nun, Schwarz auf Weiß, ich war zum Referendariat in Berlin zugelassen."

[INHALT]
In diesem Buch erzählt Stephan Serin von seiner Zeit als Referendar an einer Berliner Schule, seinem Kampf mit bildungsfernen Schülern und wie er versuchte sich um alles zu drücken. Denn genau so erschien es mir meist. Er schrieb davon, wie er um bestimmte Sachen herumkommen könnte und man hatte eigentlich den Eindruck – der will doch gar kein Lehrer sein! Da frage ich mich, warum um Herrgottsnamen er das überhaupt anstrebt.

[MEINE MEINUNG] 
Das Buch von Stephan Serin hat mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen... Nicht eine Sekunde lang. Man kann seinem Schreibstil zwar gut folgen und er hat eine angenehme Erzählweise, aber der gesamte Inhalt macht das zunichte.

Er bevorzugt Schüler, die er fördern muss, die Namen der "Streber" merkt er sich einfach mal nicht und würde denen gerne mal ein paar schlechte Noten reindrücken und selbst versucht er so jung wie möglich zu erscheinen, um mit seinen coolen Schülern befreundet zu sein.

Der Witz blieb mir auch komplett verborgen. Okay, ein oder zwei Stellen waren recht amüsant und ich musste lächeln, aber ich kann mich schon jetzt nicht mehr an genaue Szenen erinnern. Das spricht nicht unbedingt für dieses Buch.

Der Sinn der kleinen Gesprächsfetzen aus dem Lehrerzimmer und mit seiner Freundin an jedem Kapitelende ist mir auch vollends verborgen geblieben. Sollten die lustig sein??


[FAZIT]
Ein weiteres witzloses Buch über den Schulalltag eines völlig überforderten Lehrers, der lieber gar kein Lehrer wäre.
2 von 5 Herzen


Nine <3

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