21. Juli 2013

[Rezension] Kirschsommer



Titel: Kirschsommer

Autor: Anneke Mohn

Verlag: Rowohlt

Genre: Liebesroman

Seiten: 416

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[ERSTER SATZ]
"Jule hatte die Fensterscheiben heruntergekurbelt, damit der Fahrtwind die Hitze aus dem Wagen trieb."

[INHALT]
Jule wollte eigentlich mit ihrem Freund in den Urlaub fliegen, wären da nicht eine Trennung und eine Oma im Krankenhaus dazwischengekommen. Und so sieht sich Jule schon auf dem Weg ins Alte Land, um ihrer Oma mit Haus, Garten und Übernachtungsgast zu helfen. So hatte sie sich ihren Traumurlaub nun wirklich nicht vorgestellt, doch als sie dann den überaus attraktiven Sebastian Hofstetten kennenlernt, der sich bei ihrer Oma für ein paar Tage eingemietet hat, da scheint ihr dieser Ausflug doch keine so schlechte Idee mehr zu sein. Sebastian ist Klimaforscher und möchte mithilfe von eingewecktem Obst die Veränderungen des Wetters untersuchen. Jule will ihm helfen und schaut sich daher etwas genauer im Keller ihrer Oma um, in dem sie schließlich in einer Mauerlücke einen Brief von 1945 findet. Die Schrift kann sie nicht entziffern, doch sie kennt die Adressatin. Ihre Oma.

[MEINE MEINUNG] 
Die Inhaltsangabe hatte mich gleich für das Buch begeistert und ich wollte es wirklich so gerne lesen. Doch als ich dann damit anfing, war ich schon etwas enttäuscht. Die Idee wirkte erst so eigen und speziell, doch eigentlich ist das einer der typischen Frauenromane. Frau in Beziehung. Beziehung geht kaputt. Frau lernt sofort neuen Mann kennen. Schicksal nimmt seinen Lauf, viel geht kaputt, Missverständnisse bis zum Abwinken. Noch dazu kommen auch mal wieder die üblichen Freundinnen vor, deren Leben sie von Grund auf verändert. Es ist irgendwie zum Weinen. Dieses Schema F hatten wir nun schon oft genug, meist sogar noch etwas interessanter und dabei auch nicht so komplett vorhersehbar. Hier war nämlich recht schnell klar, wie das Buch im Falle von Jule ausgeht.

Einzig die Geschichte ihrer Oma hat das Buch dann doch noch interessant gemacht. Der versteckte Brief in der Wand stand für eine Zeit ihres Lebens, die den Leser wirklich fesseln wird.

[FAZIT]
Ein ganz nettes Buch, aber eigentlich nichts Neues. Nur Jules Oma hat es noch gerettet.

3 von 5 Herzen


Nine <3

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