27. Juli 2013

[Rezension] Eternity



Titel: Eternity

Autor: Meg Cabot

Verlag: Blanvalet

Genre: Liebesroman, Fantasy

Seiten: 512

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[ERSTER SATZ]
"Ein Wunder war geschehen."

[INHALT]
Meena Harper ist die besondere Heldin dieser Geschichte. Sie schreibt Drehbuch für eine erfolgreiche Soap, besitzt die Fähigkeit den Tod von Menschen vorauszusehen und hasst diesen verdammten Hype um Vampire. Als sie dann allerdings Nachts beim Spaziergang mit ihrem Hund von einer Horde Fledermäuse angegriffen wird, rettet sie ausgerechnet einer dieser verdammten Vampire. Doch nicht irgendeiner! Er ist der Prinz der Vampire und sie fühlt sich eindeutig von ihm angezogen. Wenn nur nicht auch noch so ein irrer Typ in ihrer Wohnung auftauchen würde und behauptet ein Vampirjäger zu sein. Das ist doch alles irrer als eine Dailysoap!

[MEINE MEINUNG] 
Nachdem ich von Meg Cabot schon viele Romane gelesen habe, die mich durchweg begeistert und mir Lachtränen in die Augen getrieben haben, muss ich sagen, dass ich wohl doch etwas enttäuscht von "Eternity" war. Vielleicht waren ja meine Anforderungen einfach zu hoch? Vielleicht lag es daran, dass es das erste fantasy-angehauchte Buch von ihr war, dass ich mir zu Gemüte gezogen habe? Oder aber war es doch die Tatsache, dass es mal wieder ein Vampirbuch mit zu viel Kitsch und Unlogik war?

Anfangs hat mich die Heldin Meena wirklich mitgerissen. Sie ist Drehbuchautorin, hat die Fähigkeit, den Tod anderer Menschen vorauszusehen und kann den ganzen Hype um Vampire nicht verstehen. Sympathisch und eine wirklich stabile Grundlage für ein hervorragendes Buch! Doch dann beginnt das immer wiederkehrende Vampirschema, denn sie begegnet Lucien, dem Prinzen der Finsternis und der Vampire. Er verfällt ihr völlig und kann – Überraschung, oh Überraschung! – ihr nicht widerstehen. Die ewige Leier. Sie ziehen sich gerade zu magisch an, bla bla, der gerade zu verboten gutaussehende Vampirjäger Alaric taucht auf, beide wollen sich an die Gurgel, doch für Meena reißen sie sich zusammen etc. p.p. usw. Sehr voraussehbar und somit schwächt der gute Start leider enorm schnell ab. Einzig das doch etwas vom üblichen Schema abweichende Ende hat mich doch noch besänftigt. Ich will wirklich nicht zu viel verraten, doch sollte sich einer von euch an "Eternity" heranwagen und Anfangs enttäuscht sein, dann beißt die Zähne zusammen und zieht es bis zum Ende durch. Es ist es wirklich wert und wird euch für eure Mühen entschädigen!

Die Nachfolgebände werde ich mir allerdings nicht mehr vornehmen. Da gibt es interessantere Bücher in Aussicht.

[FAZIT]
Immerhin ist Meg Cabots üblicher Humor erkennbar.

2 von 5 Herzen

[REIHENFOLGE]
(1) Eternity
(2) Endless


Nine <3

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