31. Juli 2013

[Rezension] 3096 Tage



Titel: 3096 Tage

Autor: Natascha Kampusch

Verlag: List

Genre: Autobiographie

Seiten: 283

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[ERSTER SATZ]
"Meine Mutter zündete sich eine Zigarette an und nahm einen tiefen Zug."

[INHALT]
Jeder kennt sie. Jeder war von ihrem Schicksal bewegt. Natascha Kampusch.

Im Jahre 1998 wurde sie auf dem Weg zur Schule von einem Unbekannten entführt. Er sperrte sie ein und zwang ihr seinen Willen auf. Mit diesem Buch arbeitet Natascha die Geschichte ihres bisherigen Lebens auf und eröffnet den Lesern einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.


[MEINE MEINUNG] 
Ich habe mich erst nicht wirklich an das Buch herangetraut. Viel zu persönlich sind doch die Geschehnisse von Natascha Kampusch. Doch irgendwann wollte ich dann doch wissen, wie sie es schaffen konnte, über 8 Jahre hinweg in der Gewalt dieses Mannes auszuhalten und auch zu entkommen. Geschockt hat mich zuerst, dass sie fast im gleichen Alter wie ich war, als sie entführt wurde. Das war mir vorher nie so bewusst.

Das Natascha ihre Geschichte recht sachlich und nicht immer so emotional schildert, kann ich durchaus verstehen. Ehrlich gesagt hätte ich auch nicht erwartet, dass alles gefühlvoll beschrieben wird. Alleine die Tatsache, dass sie überhaupt alles niedergeschrieben hat, zeugt schon von sehr viel Stärke. Eigentlich sollte ich alleine dafür 5 Sterne vergeben, doch ich bewerte hier das Buch und nicht ihr Schicksal. Denn was mich dazu getrieben hat, doch einen Stern abzuziehen, waren die ganzen psychologischen Betrachtungen ihres Handelns. Ich kann nachvollziehen, dass Natascha dies in irgendeiner Form brauchte, um vielleicht selbst zu verstehen, was da mit ihr geschehen war. Ich finde aber, dass dies ihre Geschichte viel zu sehr abschwächt.

[FAZIT]
Ein bewegendes Schicksal. Eine schockierende Geschichte.

4 von 5 Herzen


Nine <3

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